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Regelungen

Die Bank of England plant in ihren neuen Regeln für Stablecoins ein Limit von 20.000 £ pro Person

Die Bank of England plant in ihren neuen Regeln für Stablecoins ein Limit von 20.000 £ pro Person

Die Bank of England hat eine neue Konsultation vorgestellt, in der sie ihren Ansatz zur Regulierung systemrelevanter Stablecoins darlegt. Dies ist ein entscheidender Schritt im Rahmen der britischen Regulierung für digitale Währungen.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Die Bank of England startet eine Konsultation zu einem neuen Rahmenwerk für Stablecoins.
  • Der Vorschlag sieht Beschränkungen für Bestände und die Zusammensetzung der Reserven vor.
  • Das Finanzministerium entscheidet, welche Stablecoins als „systemrelevant” gelten.
  • Die FCA wird kleinere Emittenten und den Verbraucherschutz beaufsichtigen.
  • Feedback kann bis zum 10. Februar 2026 eingereicht werden.
  • Die endgültigen Regeln sollen voraussichtlich im nächsten Jahr in Kraft treten.

Die Zentralbank bittet nun bis zum 10. Februar 2026 um Feedback aus der Öffentlichkeit, wobei die Regeln voraussichtlich im nächsten Jahr in Kraft treten werden.

Stablecoin-Reserven und Regulierungsumfang

Nach den vorgeschlagenen Regeln müssten große Stablecoin-Emittenten mindestens 40 % ihrer Reserven als unverzinsliche Einlagen bei der Bank of England halten, während die restlichen 60 % in kurzfristige britische Staatsanleihen investiert werden könnten. Während der anfänglichen Übergangsphase können Emittenten vorübergehend bis zu 95 % ihrer Vermögenswerte in Staatspapiere investieren, bevor sie sich an die 60-%-Grenze halten müssen.

Die Aufsicht der Bank gilt ausschließlich für systemrelevante Stablecoins – also solche, die weit verbreitet sind und Risiken für die Finanzstabilität darstellen könnten –, während die Financial Conduct Authority (FCA) für den Verbraucherschutz und die Regulierung kleinerer Stablecoins zuständig ist. Die BoE stellte klar, dass Token, die hauptsächlich für Kryptotransaktionen ohne Mainstream-Zahlungsakzeptanz verwendet werden, nicht unter ihre Aufsicht fallen.

Obergrenzen für Privatpersonen und Unternehmen

In Anlehnung an die Politik der Zentralbanken in Bezug auf digitale Währungen (CBDC) hat die BoE außerdem vorgeschlagen, Obergrenzen von 20.000 £ pro Person und 10 Millionen £ pro Unternehmen festzulegen, da diese Beschränkungen notwendig seien, um Instabilität durch schnelle Kapitalflucht zu verhindern. Diese Obergrenzen gelten jedoch nicht für die Großhandelsnutzung innerhalb der britischen Digital Securities Sandbox, die Innovationen bei tokenisierten Finanzinstrumenten fördert.

Das britische Finanzministerium wird entscheiden, welche Stablecoins als „systemrelevant” gelten. Nach ihrer Benennung unterliegen diese Emittenten der direkten Aufsicht der BoE, die sicherstellt, dass sie die in der Konsultation dargelegten Reserve- und Stabilitätsstandards einhalten.

Ein kontrollierter Weg zur Integration

Die stellvertretende Gouverneurin Sarah Breeden betonte, dass die Haltebeschränkungen und Mindestreserveanforderungen als vorübergehende Schutzmaßnahmen und nicht als dauerhafte Beschränkungen konzipiert sind. Das Ziel sei es, Stablecoins in das breitere britische Zahlungsökosystem zu integrieren, ohne die Finanzstabilität zu gefährden.

Während der Ansatz der Bank darauf abzielt, Innovationen unter strenger Aufsicht zu fördern, argumentieren Kritiker, dass die vorgeschlagenen Beschränkungen die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnten. Einige Analysten warnen davor, dass eine obligatorische Absicherung durch Staatsanleihen die Nachfrage nach Staatsschulden künstlich erhöhen und das Wachstum des privaten Sektors im Bereich der digitalen Finanzen einschränken könnte.

Die Konsultation läuft noch bis Anfang 2026, wobei die Bank plant, ihren Regulierungsrahmen in der zweiten Jahreshälfte fertigzustellen. Nach der Verabschiedung wird das Vereinigte Königreich zu der wachsenden Liste von Ländern gehören, die formelle Regeln für den Betrieb von Stablecoins vorantreiben, darunter auch die EU im Rahmen der MiCA.


Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Finanz-, Anlage- oder Handelsberatung dar. Coindoo.com unterstützt oder empfiehlt keine bestimmte Anlagestrategie oder Kryptowährung. Führen Sie immer Ihre eigenen Recherchen durch und konsultieren Sie einen zugelassenen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

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Kosta kam 2021 zum Team und hat sich mit seinem Wissensdurst, seiner unglaublichen Hingabe und seinem analytischen Denken schnell einen Namen gemacht. Er deckt nicht nur ein breites Spektrum aktueller Themen ab, sondern verfasst auch hervorragende Rezensionen, PR-Artikel und Schulungsmaterialien. Seine Artikel werden auch von anderen Nachrichtenagenturen zitiert.

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