Deutsche Bank stellt öffentliche Blockchain-Plattform zur Fonds-Tokenisierung vor

Die Deutsche Bank, Interop Labs und Memento Blockchain haben gemeinsam ein neues Framework für die regulierte Fonds-Tokenisierung auf öffentlichen Blockchains eingeführt.
Das Trio stellte die Initiative – Digital Asset Management Access 2 (DAMA 2) – in einem am 17. Juni veröffentlichten Litepaper vor.
Modularer Blockchain-Stack für regulierte Vermögenswerte
DAMA 2 zielt darauf ab, die Ausgabe tokenisierter Gelder durch Finanzinstitute zu vereinfachen. Das System integriert drei Funktionsebenen: Ethereum stellt die Abwicklungsinfrastruktur bereit, während eine ZKsync-basierte zweite Ebene der Memento Blockchain Transaktionen mit Datenschutz durch Zero-Knowledge-Proofs abwickelt. Darüber hinaus interagieren Nutzer über eine anpassbare Front-End-Oberfläche mit vorgefertigten Smart-Contract-Vorlagen.
Dieses Setup ermöglicht DAMA 2 die Bereitstellung von Blockchain-as-a-Service-Funktionen, sodass Emittenten keine Blockchain-Engineering-Teams aufbauen müssen. Ziel ist es, die Bereitstellung für Institutionen zu optimieren, die traditionelle Finanzprodukte in einer konformen und transparenten Umgebung tokenisieren möchten.
Interoperabilität über mehr als 70 Blockchains
Um Multichain-Funktionalität zu ermöglichen, beinhaltet die DAMA 2-Architektur den Interchain Token Service von Axelar Network. Dieser unterstützt die nahtlose Token-Bewegung über mehr als 70 Netzwerke hinweg. Emittenten können Cross-Chain-Assets über ein zentrales Dashboard verwalten und Tools zum Sperren, Prägen und Vernichten von Token nutzen, während gleichzeitig konsistente Token-Standards über alle Blockchains hinweg gewährleistet werden.
Diese interoperable Grundlage positioniert DAMA 2 als potenziellen Infrastrukturstandard für regulierte digitale Finanzmärkte und verbindet traditionelles Asset Management mit dezentralen Netzwerken.











